Aus Gerichten Babynahrung zubereiten

Die Zufriedenheit, die Sie verspüren, wenn Sie Ihr Kind mit frischen und unbehandelten Zutaten ernähren, ist unbezahlbar. Natürlich ist es kostengünstiger, eigene Babynahrung zuzubereiten als industriell hergestellte Produkte zu kaufen. Noch mehr können Sie allerdings sparen, wenn Sie einfach eine Portion des Essens, das Sie für Ihre Familie zubereitet haben, zur Herstellung des Babybreis nutzen. Vitamix-Hochleistungsmixer zerkleinern selbst Zutaten mit schwierig zu verarbeitenden Texturen problemlos – so wie Sellerie, Hühnchen und Spargel. Im Folgenden finden Sie ein paar Ideen, wie Sie aus Mahlzeiten frischen Babybrei zubereiten können.

Vorteile

Kinder mit industriell hergestellter Babynahrung zu füttern, ist bequem, hat aber seinen Preis: Die Nahrung enthält Zusatzstoffe und wird gründlich erhitzt. Dieser Prozess verlängert die Haltbarkeit, aber es gehen Nährstoffe verloren.

Babynahrung, die Sie aus selbst zubereiteten Gerichten herstellen, hat einen höheren Nährstoffgehalt und enthält weniger Zusatzstoffe als industriell gefertigte Produkte. Sie können zudem kontrollieren, welche Zutaten im Essen enthalten sind. Die Haltbarkeit können Sie ganz einfach verlängern, indem Sie die Babynahrung einfrieren.

Tipps für die Zubereitung

  • Dünsten Sie Obst und Gemüse vor dem Mixen, damit es besser verdaulich ist.
  • Pürieren und frieren Sie Gemüse der Saison ein. So sind Sie unabhängig von Supermärkten, die bestimmte Zutaten, die ihr Baby gerne mag, je nach Saison gegebenenfalls nicht führen. Wenn Ihr Baby beispielsweise pürierten Kürbis und Süßkartoffeln favorisiert, können Sie diese im Herbst zubereiten, einfrieren und im Frühjahr servieren.
  • Ein paar Tropfen Zitronensaft in jeder Portion verhindern, dass das Frucht- oder Gemüsepüree braun wird.
  • Wenn nötig, passen Sie die Konsistenz der Pürees mit gegebenenfalls gefiltertem Wasser an.
  • Um faserigen oder körnigen Pürees eine cremigere Konsistenz zu verleihen, geben Sie diese durch ein Sieb mit Seihtuch oder Filterbeutel.

Gerichte und Geschmackskombinationen

Babys haben einen einfachen, noch nicht weit entwickelten Gaumen. Sie vertragen salzige und scharfe Zusätze nicht gut und können die Geschmacksrichtungen auch nicht herausschmecken. Ein Gericht einfach zu halten, bedeutet allerdings nicht, dass es langweilig sein muss. Mixen und kombinieren Sie ungewürzte Vollwertkost, damit der sich entwickelnde Gaumen Ihres Kleinen verwöhnt wird und sich weiterentwickeln kann.

Kreieren Sie eine hausgemachte Gemüse-Hühnchen-Mischung, indem Sie in Würfel geschnittenes Hühnchen und gedünstete Möhren und Grünkohl verarbeiten. Kombinieren Sie Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Sellerie, Rindfleisch und Pastinaken für einen nährstoffreichen Baby-Rindfleischeintopf.

Um der Ernährung Ihres Babys ein paar Ballaststoffe und Vollkornprodukte hinzuzufügen, verwenden Sie braunen Reis. Eine Mischung aus gedünsteten Tomaten und braunem Reis ergibt eine herzhafte Kombination, die Ihr Kind sättigt, ohne den Magen zu überlasten.

Jeder liebt gute Smoothies, warum also nicht Ihr Kleines? Bereiten Sie einen klassischen, roten Smoothie zu, indem Sie Äpfel, Bananen, Joghurt, Erdbeeren und Himbeeren mixen. Das Verhältnis aus Äpfeln und Bananen sollte dabei zu Joghurt, Erdbeeren und Himbeeren 1:2 betragen. Für eine Bananen-Mango-Version können Sie zwei Mengeneinheiten bestehend aus Joghurt Bananen und Mango mit einer Mengeneinheit aus Äpfeln und Aprikosen kombinieren.

Selbstgemachte Babynahrung lagern

Portionieren Sie den Babybrei, den Sie nicht sofort verwenden, in Eiswürfelbehältern und frieren Sie diese ein. Wenn diese gefroren sind, geben Sie die einzelnen Portionen in größere Gefrierbeutel. Für die Lagerung im Kühlschrank füllen Sie den Brei in Nahrungsmittelbehälter. Die Portionen sollten innerhalb von drei Tagen verzehrt werden.